Die dritte Verhandlungsrunde mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen
(BDLS) findet am 21. Oktober 2026 in Berlin statt. In den beiden ersten Verhandlungsrunden
wurde deutlich, dass die Positionen von ver.di und den Arbeitgebern weit auseinanderliegen.
Der BDLS strebt eine möglichst lange Laufzeit – möglichst drei Jahre bis Ende 2029 – des
Tarifvertrages an. Wir wollen eine möglichst kurze Laufzeit von einem Jahr, da die politische
und wirtschaftliche Lage sehr unsicher ist und sich kaum abschätzen lässt, wie sich die Preise
weiterentwickeln – insbesondere bei Energie und Kraftstoffen.

Wir fordern 4% ab 01.01.2027 und 4% ab 01. 01.2028


Die BTK hat sich auf diese Forderung verständigt und sie beschlossen. Wir brauchen mehr
Einkommen, um die Preissteigerungen auszugleichen. Wir sind es Wert!
Denn: Wir sorgen jeden Tag für Sicherheit an den deutschen Flughäfen. Gleichzeitig wachsen
die Anforderungen
an die Beschäftigten und die Arbeitsverdichtung ist in vielen Bereichen
längst spürbar. Wer jeden Tag Verantwortung für die Sicherheit von Millionen Passagieren
übernimmt, hat mehr verdient als eine Entgelterhöhung, die von steigenden Preisen wieder
aufgefressen wird.
In den Tarifverhandlungen am 21.10.2026 erwarten wir von den Arbeitgebern ein wesentlich
verbessertes
Angebot, das verhandlungsfähig ist. Sollte dieses Angebot ausbleiben, müssen
wir gemeinsam dem Arbeitgeber zeigen, dass wir bereit sind, aktiv für mehr Geld zu kämpfen.
Informiert euch über eure Rechte im Streik.
Diese Informationen bekommt Ihr bei eurer Gewerkschaft ver.di.
Stärke Dich mit den Gewerkschaftsmitgliedern und werde Mitglied der ver.di!


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